Foto: Michael Handelmann / DRKDas Deutsche Rote Kreuz e. V. ist die Nationale Gesellschaft des Roten Kreuzes auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland und Bestandteil der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Das DRK bekennt sich zu den Rotkreuzgrundsätzen Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität.
Viele Wuppertalerinnen und Wuppertaler kennen das Deutsche Rote Kreuz (DRK) über die regelmäßigen Blutspendentermine in unserer Stadt. In unseren Krankenhäusern und Notaufnahmen wird täglich Blut benötigt – sei es für Krebspatienten, Unfallopfer, Menschen mit Blutkrankheiten oder bei komplizierten Operationen. Ohne die freiwillige Blutspende vieler Bürgerinnen und Bürger beim DRK wäre die medizinische Versorgung in dieser Form nicht denkbar. Doch das Rote Kreuz leistet weit mehr als die Versorgung mit Blutspenden, es engagiert sich in vielen sozialen und gesundheitsbezogenen Bereichen in Wuppertal.
Dabei ist die Grundidee immer gleich: Hilfe wird unabhängig von Nationalität, Religion oder politischer Überzeugung geleistet, einzig das Maß der Not entscheidet. Mit diesem Ansatz und seiner Präsenz in fast jedem Land der Erde ist die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung das größte humanitäre Netzwerk der Welt. Mit dieser Idee engagieren sich auch beim DRK-Kreisverband Wuppertal e.V. rund 350 Rotkreuzler im Ehren- und Hauptamt aktiv für die Menschen vor Ort und bilden ein Netzwerk, das auch in Krisenzeiten zuverlässig funktioniert.
Eine zentrale Aufgabe des DRK-Kreisverband Wuppertal ist die schnelle Hilfe in Notlagen. Rotkreuzler sind als Notfall- und Rettungssanitäter auf Rettungswagen und im Krankentransport im Einsatz oder im Sanitätsdienst auf zahlreichen Veranstaltungen und Festen aktiv. Gleichzeitig engagiert sich das Rote Kreuz im Bevölkerungsschutz, u.a. mit einer eigenen Einsatzeinheit, die vom Zivil- und Katastrophenschutzzentrum des DRK in der Hünefeldstraße aus startet. Bei Notfällen, Überschwemmungen, Großbränden oder Evakuierungen sorgen Rotkreuzler in enger Abstimmung mit der Stadt für die Versorgung der Wuppertaler Bevölkerung, betreuen Notunterkünfte und koordinieren Hilfsmaßnahmen. Da ein plötzlicher Notfall jeden treffen kann, vermittelt das DRK der Bevölkerung aber auch das notwendige Wissen und die Fähigkeiten zum Helfen in eigenen Erste-Hilfe-Kursen. Dazu gehören auch Spezialkurse, wie z.B. Erste Hilfe am Kind, Kurse für Senioren oder für betriebliche Ersthelfende.
Das DRK bietet Unterstützung in allen Phasen des Lebens – von der Kindheit bis ins hohe Alter. Hierzu zählen die Kindertagesstätten des Kreisverbands in Beyenburg und in Cronenberg, zum Angebot zählt auch ein gut besuchtes Kinder- und Jugendzentrum am Mastweg. Darüber hinaus können sich Jugendliche ab 13 Jahren auch in den eigenen Räumlichkeiten des Jugendrotkreuzes (JRK) in Elberfeld treffen. Dort wird nicht nur altersgerecht Erste Hilfe und alles zum Schulsanitätsdienst erlernt, es wird auch das soziale Miteinander gefördert. Ebenso regelmäßig trifft sich auch der Seniorenclub des DRK in Cronenberg. Unterstützung und Sicherheit erhalten die ältere Bevölkerung und deren Angehörige durch das DRK-Hausnotrufsystem, das jederzeit einen umfassenden Schutz in den eigenen vier Wänden oder bei Spaziergängen gewährleistet. Für ältere Menschen, die ihre Mahlzeiten nicht mehr selbst zubereiten können, bietet Essen auf Rädern die Möglichkeit, weiterhin zu Hause versorgt zu bleiben.
Das Rote Kreuz bildet in unserer Stadt Wuppertal ein starkes Netzwerk und verbindet professionelle Hilfe mit gelebter Menschlichkeit – Tag für Tag, in Wuppertal und weltweit.